• Absonderung und Quarantäne

      Alle Informationen rund ums Thema Absonderung und Quarantäneregelung

      Absonderung und Quarantäne

      Alle Informationen rund ums Thema Absonderung und Quarantäneregelung

    • Auf dieser Seite finden Sie wichtige Informationen und Antworten auf die meistgestellten Fragen zur Absonderungspflicht für mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierte Personen, krankheitsverdächtige Personen, Haushaltsangehörige und Kontaktpersonen.

      Zur aktuellen Absonderungs-Verordnung

      Absonderung bedeutet, sich von anderen Personen zum Schutze der Allgemeinheit oder des Einzelnen vor ansteckenden Krankheiten fernzuhalten. Absonderung umfasst Quarantäne bei Verdacht auf eine Infektion und Isolation bei bestätigter Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2.

      In die Absonderung müssen unverzüglich und ohne Aufforderung des Gesundheitsamtes

      • positiv getestete Personen,
      • Hausstandsangehörige einer positiv getesteten Person,
      • enge Kontaktpersonen,
      • Covid 19-Krankheitsverdächtige und
      • Personen, die aus Risikogebieten einreisen

      Auf dieser Seite finden Sie wichtige Informationen und Antworten auf die meistgestellten Fragen zur Absonderungspflicht für mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierte Personen, krankheitsverdächtige Personen, Haushaltsangehörige und Kontaktpersonen.

      Zur aktuellen Absonderungs-Verordnung

      Absonderung bedeutet, sich von anderen Personen zum Schutze der Allgemeinheit oder des Einzelnen vor ansteckenden Krankheiten fernzuhalten. Absonderung umfasst Quarantäne bei Verdacht auf eine Infektion und Isolation bei bestätigter Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2.

      In die Absonderung müssen unverzüglich und ohne Aufforderung des Gesundheitsamtes

      • positiv getestete Personen,
      • Hausstandsangehörige einer positiv getesteten Person,
      • enge Kontaktpersonen,
      • Covid 19-Krankheitsverdächtige und
      • Personen, die aus Risikogebieten einreisen
    • FAQ Absonderungspflicht für mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierte Personen, krankheitsverdächtige Personen, Haushaltsangehörige und Kontaktpersonen

       Was ist Absonderung? 

      Absonderung bedeutet, sich von anderen Personen zum Schutze der Allgemeinheit oder des Einzelnen vor ansteckenden Krankheiten fernzuhalten.

      Absonderung umfasst Quarantäne und Isolation:

      Die Isolierung ist eine behördlich angeordnete Maßnahme bei Erkrankten mit bestätigter SARS-CoV-2-Infektion. Je nach Schwere der Erkrankung kann diese sowohl zu Hause als auch im Krankenhaus erfolgen. Die Entlassung aus der Isolierung erfolgt nach festgelegten Kriterien. In der Regel ist dies der Fall, wenn davon auszugehen ist, dass die Person nicht mehr ansteckend ist. Weitere Informationen finden Sie unter „Wie lange soll ich mich als positiv getestete Person in die Absonderung begeben?“

      Die Quarantäne ist eine zeitlich befristete Absonderung von Personen, bei denen der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht oder von Personen, die möglicherweise das Virus verbreiten können. Dabei handelt es sich meist um Kontaktpersonen von Erkrankten sowie Personen, die aus einem Risikogebiet einreisen. Die Quarantäne kann sowohl behördlich angeordnet sein als auch freiwillig erfolgen.

       Wer muss in die Absonderung? 

      In die Absonderung müssen

      • positiv getestete Personen,
      • Covid-19-Krankheitsverdächtige,
      • Hausstandsangehörige einer positiv getesteten Person und
      • enge Kontaktpersonen.

       Wer ist eine positiv getestete Person? 

      Einer positiv getesteten Person liegt ein positives Testergebnis vor. Dabei ist es egal, ob die Testung auf das Coronavirus auf einem PCR-Test oder einem durch geschultes Personal vorgenommenen PoC-Antigentest beruht und ob die Person das Testergebnis vom Gesundheitsamt oder der Stelle bekommen hat, die den Test vorgenommen und ausgewertet hat.

       Wer ist eine Covid-19-Krankheitsverdächtige oder ein Covid-19-Krankheitsverdächtiger? 

      Jede Person, die unter typischen Symptomen einer Infektion mit dem Coronavirus (insbesondere Husten, Fieber, Schnupfen, Geruchs- oder Geschmacksverlust) leidet und die auf Anordnung des Gesundheitsamtes oder weil sie sich selbst dazu entscheidet einen PCR-Test auf das Coronavirus macht, ist Covid-19-Krankheitsverdächtige/r bis das Testergebnis vorliegt.

       Wer ist eine enge Kontaktperson (vormals: Kontaktperson der Kategorie I)? 

      Eine enge Kontaktperson hatte engen Kontakt zu einer positiv getesteten Person und hat deswegen ein höheres Infektionsrisiko (siehe „Was versteht man unter engem Kontakt?“).

      Enge Kontaktperson ist, wer nach den jeweils geltenden Kriterien des Robert Koch-Instituts von der zuständigen Behörde als solche eingestuft wird. Für Personen, die ohne eine solche Einstufung oder Mitteilung über die Einstufung, in sonstiger Weise davon Kenntnis erlangt haben, dass sie die Kriterien des Robert Koch-Instituts zur Einstufung als enge Kontaktperson erfüllen, gelten die Regelungen für enge Kontaktpersonen entsprechend.

      Bisher wurden „enge Kontaktpersonen“ als „Kontaktpersonen der Kategorie I“ bezeichnet. Die Bezeichnung wurde vom Robert Koch-Institut ohne inhaltliche Änderung angepasst, um die Anwendung der Regelungen zu vereinfachen.

       Was versteht man unter engem Kontakt? 

      Enger Kontakt besteht zum Beispiel, wenn beim Atmen, Sprechen, Singen oder Schreien der einzuhaltende Mindestabstand von 1,5 Metern unterschritten wurde, oder bei gemeinsamen längeren Aufenthalten in einem geschlossenen Raum bei mangelnder Frischluftzufuhr.

      Weitere Beispiele finden Sie auf der Seite des RKI.

       Wer ist Hausstandsangehörige oder Hausstandsangehöriger? 

      Zum Hausstand gehört, wer mit einer positiv getesteten Person in einem Haushalt zusammenlebt.

       Wer ist eine geimpfte Person? 

      Eine geimpfte Person verfügt über eine vollständige Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV 2, leidet nicht unter typischen Symptomen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 und ist im Besitz eines auf sie ausgestellten Impfnachweises.

      Eine vollständige Schutzimpfung wurde mit einem oder mehreren vom Paul-Ehrlich-Institut im Internet unter der Adresse www.pei.de/impfstoffe/covid-19 genannten Impfstoffen vorgenommen und besteht in der Regel aus zwei Impfdosen, die erforderliche Anzahl ist unter www.pei.de/impfstoffe/covid-19 abrufbar. Bei einer genesenen Person besteht eine vollständige Schutzimpfung aus einer verabreichten Impfstoffdosis. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein.

      Die vollständige Schutzimpfung kann in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form nachgewiesen werden. Es genügt also die Vorlage des gelben Impfpasses.

       Wer ist eine genesene Person? 

      Eine genesene Person leidet nicht unter typischen Symptomen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 und ist im Besitz eines auf sie ausgestellten Genesenennachweises.

      Ein Genesenennachweis ist ein Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form. Die zugrundeliegende Testung ist durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) erfolgt und liegt mindestens 28 Tage sowie maximal 6 Monate zurück.

      Der Nachweis kann also in der Regel durch Vorlage eines positiven Ergebnisses eines PCR-Tests erfolgen, der mindestens 28 Tage alt, aber nicht älter als sechs Monate ist.

       Was ist eine Virusvariante bzw. eine Virusmutation? 

      Virusvarianten, z.T. auch „Virusmutationen“ genannt, wurden weltweit und auch in Europa identifiziert. Nach derzeitigem Kenntnisstand verbreiten sich einige dieser Virusvarianten schneller als die bisher bekannte Variante, zudem geht damit teilweise ein anderer Schweregrad der Erkrankung einher. Weiterhin besteht das Risiko, dass die Wirksamkeit der aktuell verwendeten Impfstoffe gegen die neuen Varianten abnimmt, weil die durch die Impfung gebildeten neutralisierenden Antikörper gegen das veränderte Virus schlechter schützen. Diese Phänomene werden derzeit in zahlreichen wissenschaftlichen Studien weiter untersucht. Auch in Rheinland-Pfalz wurden Virusvarianten nachgewiesen und entsprechend dem erhöhten Risiko Rechnung getragen. Ist in den Absonderungsvorschriften von Virusvarianten die Rede, ist eine der in Deutschland noch nicht verbreitetet auftretenden Virusvariante des Coronavirus SARS-CoV-2 mit vom Robert Koch-Institut definierten besorgniserregenden Eigenschaften gemeint.

      Die sog. britische Variante B.1.1.7. wird nicht mehr als Virusvariante gezählt, sodass keine strengeren Absonderungsmaßnahmen ergriffen werden müssen. Denn über 90% aller Infektionen in Rheinland-Pfalz gehen auf die sog. britische Vari-ante B.1.1.7 zurück, sie ist in Rheinland-Pfalz vorherrschend geworden und stellt damit den Regelfall dar.

       Was ist ein schwerer Krankheitsverlauf? 

      Ein schwerer Krankheitsverlauf liegt immer dann vor, wenn eine zusätzliche Sauerstoffzufuhr erforderlich ist. Daneben ist ein Krankheitsverlauf auch dann schwer, wenn das Gesundheitsamt diese Einschätzung aus anderen Gründen trifft.

       Was ist eine Testeinrichtung? 

      Testeinrichtung ist jede Einrichtung, die als Leistungserbringer nach § 6 der Coronavirus-Testverordnung oder als anderes Testzentrum oder andere Teststelle PoC-Antigentests vornimmt. Wer sich testen lassen muss, darf keine Einrichtung wählen, in der sie oder er selbst tätig ist. Teststellen der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind keine Testeinrichtung im Sinne der Absonderungsverordnung.

       Was ist ein Selbsttest? 

      Ein „Selbsttest“ ist ein Schnelltest (PoC-Antigentest), der nicht durch geschultes Personal an sich selbst vorgenommen wird. Einen Selbsttest können Sie demnach selbst an sich zu Hause durchführen und müssen dafür nicht ins Testcenter.

       Was passiert, wenn ich einen Selbsttest durchgeführt habe und das Ergebnis positiv ist? 

      Fällt Ihr Selbsttest positiv aus, müssen Sie einen PoC-Antigentest durch geschultes Personal in einer Testeinrichtung, z.B. bei Ihrem Hausarzt / Ihrer Hausärztin oder in einem Testzentrum, oder einen PCR-Test vornehmen lassen. Wo Sie sich testen lassen können, finden Sie hier.

      Ist das Ergebnis dieses Tests auch positiv, müssen Sie sich unverzüglich in die Absonderung begeben.

       Werde ich aufgefordert, mich in die Absonderung zu begeben? 

      Nein. Die Pflicht zur häuslichen Absonderung gilt seit dem 9. Dezember 2020 für den unter „Wer muss in die Absonderung“ genannten Personenkreis unmittelbar per Verordnung. Das Gesundheitsamt fordert nicht noch einmal gesondert zur häuslichen Absonderung auf.

       Woher weiß ich, dass ich mich absondern muss? 

      Wenn Sie eine positiv getestete Person, oder Covid-19-Krankheitsverdächtige/r sind, müssen Sie sich unverzüglich absondern. Auch enge Kontaktpersonen und Hausstandsangehörige einer positiv getesteten Person müssen sich unverzüglich absondern, es sei denn, sie sind symptomlos und geimpft oder symptomlos und genesen.

      Es erfolgt keine offizielle Aufforderung des Gesundheitsamts zur Absonderung.

      Vollständig geimpfte und genesene Personen müssen sich nicht absondern, auch wenn sie enge Kontaktperson oder Hausstandsangehörige einer positiv getesteten Person sind.

       Wo kann ich mich absondern? 

      Die Absonderung kann am besten in der eigenen Wohnung oder dem eigenen Haus erfolgen. Hotels sind keine geeigneten Absonderungsorte.

       Darf ich während der Absonderung auf den Balkon / Terrasse oder in meinen Garten? 

      Ja. Wenn sich an Ihre Wohnung ein Balkon, eine Terrasse oder ein Garten anschließt, dürfen Sie sich dort aufhalten, sofern der Bereich ausschließlich von Ihnen oder mit Ihnen zusammenlebenden Personen genutzt wird.

       

       Was ist während der Absonderung verboten? 

      Sie dürfen den Ort Ihrer Absonderung während der gesamten Zeit nicht ohne ausdrückliche Zustimmung des zuständigen Gesundheitsamts verlassen. Während der Absonderung dürfen Sie keinen Besuch von Personen empfangen, die nicht Ihrem eigenen Hausstand angehören.

       Kann ich den Ort der Absonderung im Notfall verlassen? 

      Bei Gefahr für Leib oder Leben, wie beispielsweise bei einem Hausbrand, dürfen Sie den Ort der Absonderung verlassen. Gleiches gilt, wenn dies zum Schutz von Leben und Gesundheit, wie insbesondere bei medizinischen Notfällen oder dringenden Arztbesuchen, oder aus anderen gewichtigen Gründen zwingend erforderlich ist. Ein gewichtiger Grund ist beispielsweise gegeben, wenn Sie einen Coronatest vornehmen lassen. Ein Impftermin ist kein gewichtiger Grund, da er auch zu einem späteren Zeitpunkt wahrgenommen kann.

      Beim Verlassen des Absonderungsortes sind Schutzmaßnahmen wie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung einzuhalten. Personen, mit denen Sie in Kontakt treten – zum Beispiel medizinisches Personal, Rettungs- oder Feuerwehrkräfte – müssen Sie über die Absonderung und deren Grund vorsorglich informieren.

       Ich bin als positiv getestete Person in der Absonderung – wie soll ich mich verhalten? 

      Leicht erkrankte Patientinnen und Patienten ohne Risikofaktoren für Komplikationen können bei Gewährleistung einer ambulanten ärztlichen Betreuung sowie im Austausch mit dem zuständigen Gesundheitsamt bis zur vollständigen Genesung im häuslichen Umfeld behandelt werden. Nähere Informationen finden Sie unter: www.rki.de/covid-19-ambulant.

      Sie dürfen den Ort Ihrer Absonderung während der gesamten Zeit nicht ohne ausdrückliche Zustimmung des zuständigen Gesundheitsamts verlassen. Während der Absonderung dürfen Sie keinen Besuch von Personen empfangen, die nicht Ihrem eigenen Hausstand angehören.

      Ausnahmen gelten nur, sofern ein Verlassen oder Betreten des Absonderungsortes zum Schutz von Leben und Gesundheit, wie insbesondere bei medizinischen Notfällen oder dringenden Arztbesuchen, oder aus anderen gewichtigen Gründen (z.B. Vornahme eines Coronatests) zwingend erforderlich ist. Ein Impftermin ist kein gewichtiger Grund, da er auch zu einem späteren Zeitpunkt wahrgenommen kann.

      Informationen für Patientinnen und Patienten sowie Angehörige finden Sie unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Flyer_Patienten.pdf?__blob=publicationFile.

       Ich bin positiv getestet – muss ich meine Kontakte benachrichtigen? 

      Ja. Positiv getestete Personen sollen unverzüglich alle Personen unterrichten, zu denen sie in den letzten zwei Tagen vor dem Coronatest, seit Durchführung des Coronatests oder seit dem Beginn von typischen Symptomen, die dem Test vorausgegangen sind, engen persönlichen Kontakt hatten. Welche Kontakte dies sein können, sehen Sie unter „Was versteht man unter engem Kontakt?“.

       Ich bin als enge Kontaktperson in der Absonderung – wie soll ich mich verhalten? 

       

      Als enge Kontaktperson haben Sie sich unverzüglich nach Kenntniserlangung dieser Einstufung in die Absonderung zu begeben und sich einem PCR-Test zu unterziehen. Dies gilt nicht, wenn Sie symptomlos und vollständig geimpft oder symptomlos und genesen sind (siehe „Wer ist eine geimpfte Person?“ und „Wer ist eine genesene Person?“) Unabhängig vom Testergebnis müssen Sie in jedem Fall in der Absonderung bleiben. 

      Sie dürfen den Ort Ihrer Absonderung während der gesamten Zeit nicht ohne ausdrückliche Zustimmung des zuständigen Gesundheitsamts verlassen. Während der Absonderung dürfen Sie keinen Besuch von Personen empfangen, die nicht Ihrem eigenen Hausstand angehören.

      Ausnahmen gelten nur, sofern ein Verlassen oder Betreten des Absonderungsortes zum Schutz von Leben und Gesundheit, wie insbesondere bei medizinischen Notfällen oder dringenden Arztbesuchen, oder aus anderen gewichtigen Gründen (z.B. Vornahme eines Coronatests) zwingend erforderlich ist.

      Informationen für enge Kontaktpersonen finden Sie unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Quarantaene/Flyer.pdf?__blob=publicationFile.

       

       Was sollen wir tun, wenn eine Person unseres Hausstands positiv getestet ist? 

      Hausstandsangehörige einer positiv getesteten Person müssen sich unverzüglich absondern und einen PCR-Test vornehmen lassen. Nicht in Absonderung müssen Hausstandsangehörige, die seit dem Zeitpunkt der Testung ihres positiv getesteten Hausstandsmitglieds und in den letzten zehn Tagen davor keinen Kontakt zu ihrem positiv getesteten Hausstandsmitglied hatten und selbst symptomfrei sind sowie symptomlose und geimpfte sowie symptomfreie und genesene Hausstandsangehörige der positiv getesteten Person. Die zur Absonderung verpflichteten Hausstandsangehörigen müssen unabhängig vom Testergebnis in jedem Fall in der Absonderung bleiben. Zur Dauer der Absonderung siehe „Wie lange muss ich mich als Hausstandsangehörige bzw. Hausstandsangehöriger einer positiv getesteten Person in die Absonderung begeben?.

      Sie dürfen den Ort ihrer Absonderung während der gesamten Zeit nicht ohne ausdrückliche Zustimmung des zuständigen Gesundheitsamts verlassen. Während der Absonderung dürfen sie keinen Besuch von Personen empfangen, die nicht ihrem eigenen Haushalt angehören.

      Ausnahmen gelten nur, sofern ein Verlassen oder Betreten des Absonderungsortes zum Schutz von Leben und Gesundheit, wie insbesondere bei medizinischen Notfällen oder dringenden Arztbesuchen, oder aus anderen gewichtigen Gründen (z.B. Vornahme eines Coronatests) zwingend erforderlich ist.

      Die positiv getestete Person und die anderen Hausstandsmitglieder sollten sich nach Möglichkeit zeitlich und räumlich trennen. Eine zeitliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. Eine räumliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass sich die positiv getestete Person in einem anderen Raum als die anderen Hausstandsmitglieder aufhält. Beachten Sie bitte die AHA-Regeln und lüften Sie regelmäßig.

      Die positiv getestete Person und die anderen Hausstandsmitglieder sollten sich nach Möglichkeit zeitlich und räumlich trennen. Eine zeitliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. Eine räumliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass sich die positiv getestete Person in einem anderen Raum als die anderen Hausstandsmitglieder aufhält. Beachten Sie bitte die AHA-Regeln und lüften Sie regelmäßig.

       Was sollen wir tun, wenn eine Person unseres Hausstands enge Kontaktperson ist? 

      Nur die enge Kontaktperson muss sich unverzüglich absondern und einen PCR-Test vornehmen lassen, sofern sie nicht symptomlos und geimpft oder symptomlos und genesen ist. Wenn die weiteren Hausstandsangehörigen keinen Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten und auch keine Symptome aufweisen, müssen sie sich nicht absondern.

      Die enge Kontaktperson und die anderen Hausstandsmitglieder sollten sich nach Möglichkeit zeitlich und räumlich trennen. Eine zeitliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. Eine räumliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass sich die enge Kontaktperson in einem anderen Raum als die anderen Hausstandsmitglieder aufhält. Beachten Sie bitte die AHA-Regeln und lüften Sie regelmäßig.

      Die enge Kontaktperson darf den Ort der Absonderung während der gesamten Zeit nicht ohne ausdrückliche Zustimmung des zuständigen Gesundheitsamts verlassen. Während der Absonderung darf die enge Kontaktperson keinen Besuch von Personen empfangen, die nicht ihrem eigenen Haushalt angehören.

      Ausnahmen gelten nur, sofern ein Verlassen oder Betreten des Absonderungsortes zum Schutz von Leben und Gesundheit, wie insbesondere bei medizinischen Notfällen oder dringenden Arztbesuchen, oder aus anderen gewichtigen Gründen (z.B. Vornahme eines Coronatests) zwingend erforderlich ist.

       Wie lange muss ich mich als positiv getestete Person in die Absonderung begeben? 

      Positiv getestete Personen müssen sich unverzüglich zu Hause absondern, nachdem sie von dem positiven Testergebnis erfahren haben.

      Positiv getestete Personen, die mittels eines durch geschultes Personal vorgenommenen PoC-Antigentest positiv getestet wurden, müssen sich dann nicht mehr absondern, wenn sie sich nach dem durch geschultes Personal vorgenommenen PoC-Antigentest noch einem PCR-Test unterziehen und dieser PCR-Test negativ ist. Ist der vorgenommene PCR-Test hingegen positiv, gelten die folgenden Regelungen für die mittels PCR-Test positiv getesteten Personen. Wird kein PCR-Test durchgeführt, kommt es darauf an, ob typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus vorliegen. Die nun folgenden Regelungen für mittels PCR-Test positiv getestete Personen gelten für mittels PoC-Test getestete Personen entsprechend.

      Bei mittels PCR-Test positiv getesteten Personen kommt es für das Ende der Absonderung darauf an, ob typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus (Fieber, trockener Husten, Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns) vorliegen oder nicht:

      Positiv getestete Personen ohne typische Symptome können die Absonderung nach Ablauf von 14 Tagen nach Vornahme des positiven PCR-Tests beenden. Wenn allerdings ein Hinweis auf eine Infektion mit einer Virusvariante vorliegt, müssen symptomfreie Personen frühestens am elften Tag der Absonderung einen weiteren PCR-Test durchführen lassen. Ist dieser negativ, können sie die Absonderung nach Ablauf von 14 Tagen nach der ersten PCR-Testung beenden. Ist der PCR-Test positiv oder wird kein solcher PCR-Test durchgeführt, verlängert sich die Absonderung nochmals um sieben Tage. Diese sieben Tage beginnen mit dem zweiten Test, frühestens aber am 15. Tag der Absonderung. Die Absonderung endet nach Ablauf dieser sieben Tage, ohne dass es einer weiteren Testung bedarf.

      Positiv getestete Personen mit typischen Symptomen dürfen die Absonderung frühestens nach Ablauf von 14 Tagen nach dem positiven PCR-Test beenden, falls sie unmittelbar vor dem Ende der Absonderung mindestens 48 Stunden ununterbrochen symptomfrei waren. Wenn allerdings ein Hinweis auf eine Infektion mit einer Virusvariante vorliegt, muss am ersten symptomfreien Tag und frühestens ab dem elften Tag der Absonderung ein weiterer PCR-Test vorgenommen werden. Ist dieser negativ, dürfen sie die Absonderung nach Ablauf von 14 Tagen nach Vornahme des ersten Tests beenden. Ist der Test positiv oder wird ein solcher Test nicht vorgenommen, verlängert sich die Absonderung nochmals um sieben Tage. Diese sieben Tage beginnen mit dem zweiten Test, frühestens aber am 15. Tag der Absonderung. Die Absonderung endet nach Ablauf dieser sieben Tage, ohne dass es einer weiteren Testung bedarf.

      Auch bei einem schweren Krankheitsverlauf muss am ersten symptomfreien Tag ein weiterer Test vorgenommen werden: Dabei kann ein durch geschultes Personal in einer Testeinrichtung vorgenommener PoC-Antigentest frühestens am 14. Tag der Absonderung durchgeführt werden, ein PCR-Test frühestens am elften Tag der Absonderung. Ist dieser PoC- oder PCR-Test negativ, kann die Absonderung nach Ablauf von 14 Tagen nach Vornahme des ersten PCR-Tests beendet werden. Ist der Test positiv oder wird weder ein PoC- noch ein PCR-Test vorgenommen, verlängert sich die Absonderung nochmals um sieben Tage. Diese sieben Tage beginnen mit dem zweiten Test, jedoch frühestens am 15. Tag der Absonderung. Die Absonderung endet nach Ablauf dieser sieben Tage, ohne dass es einer weiteren Testung bedarf.

      Für Zwecke der Berechnung der Absonderungsdauer wird der Tag der Vornahme der Testung nicht mitgezählt.

       Wie lange muss ich mich als enge Kontaktperson in die Absonderung begeben? 

      Enge Kontaktpersonen müssen sich unverzüglich absondern, sobald sie von ihrem engen Kontakt mit einer positiv getesteten Person erfahren. Sie müssen zudem unverzüglich einen PCR-Test vornehmen lassen.

      Enge Kontaktpersonen, die symptomlos und geimpft oder symptomlos und genesen sind, müssen sich nicht absondern und keinen PCR-Test durchführen lassen. Wenn der erste PCR-Test der engen Kontaktperson positiv ausfällt, gelten für sie ab diesem Zeitpunkt die Regelungen für positiv getestete Personen.

      Wenn die enge Kontaktperson während der Absonderung keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus entwickelt hat und ihr PCR-Test negativ ausfällt, kann die Absonderung nach Ablauf von vierzehn Tagen nach dem letzten Kontakt mit der positiv getesteten Person gemäß Mitteilung des zuständigen Gesundheitsamts beendet werden. Wenn trotz negativem Testergebnis typische Symptome auftreten, muss eine nochmalige Testung mit einem PCR-Test oder mit einem durch geschultes Personal in einer Testeinrichtung vorgenommenen PoC-Antigen-Test durchgeführt werden. Fällt dieser zweite Test positiv aus, gelten die Regelungen für positiv getestete Personen mit typischen Symptomen. Fällt dieses Testergebnis hingegen negativ aus, endet die Absonderung 14 Tage nach dem letzten Kontakt mit der positiv getesteten Person gemäß Mitteilung des zuständigen Gesundheitsamts.

      Wenn bei der Person, mit der der enge Kontakt bestanden hat, der Hinweis auf Infektion mit einer Virusvariante vorliegt, setzt die Beendigung der Absonderung der engen Kontaktperson einen weiteren PCR-Test mit negativem Ergebnis voraus. Dieser PCR-Test darf frühestens am elften Tag der Absonderung vorgenommen werden.

      Liegt der mittels durch geschultes Personal vorgenommenen PoC-Antigentest positiv getesteten Person, mit der der enge Kontakt bestanden hat, ein PCR-Test mit negativem Ergebnis vor, endet auch die Absonderung für die enge Kontaktperson. Die getestete Person hat das negative Testergebnis unverzüglich dem zuständigen Gesundheitsamt zu melden. Das zuständige Gesundheitsamt teilt engen Kontaktpersonen mit, dass sie sich nicht mehr absondern müssen.

      Für Zwecke der Berechnung der Absonderungsdauer wird der Tag der Vornahme der Testung nicht mitgezählt.

       Wie lange muss ich mich als Hausstandsangehörige bzw. Hausstandsangehöriger einer positiv getesteten Person in die Absonderung begeben? 

      Hausstandsangehörige müssen sich unverzüglich, nachdem sie von dem positiven Test der im Hausstand wohnenden Person erfahren haben, absondern und einen PCR-Test vornehmen lassen.

      Hausstandsangehörige, die symptomlos und geimpft oder symptomlos und genesen sind, müssen sich nicht absondern und keinen PCR-Test durchführen lassen. Dies gilt auch für Hausstandsangehörige, die seit dem Zeitpunkt der Testung ihres positiv getesteten Hausstandsmitglieds und in den letzten zehn Tagen davor keinen Kontakt zu ihrem positiv getesteten Hausstandsmitglied hatten und selbst symptomfrei sind.

      Wenn die/der Hausstandsangehörige während der Absonderung keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus entwickelt hat und der PCR-Test der/des Hausstandsangehörige/n negativ ausfällt, endet die Absonderung nach Ablauf von 14 Tagen nach Vornahme des PCR-Tests bei der positiv getesteten Person. Wenn trotz negativem Testergebnis typische Symptome auftreten, muss eine nochmalige Testung mit einem PCR-Test oder mit einem durch geschultes Personal in einer Testeinrichtung vorgenommenen PoC-Antigen-Test durchgeführt werden. Fällt dieses Testergebnis negativ aus, endet die Absonderung 14 Tage nach Vornahme des PCR-Tests bei der positiv getesteten Person. Wenn der PCR-Test der/des Hausstandsangehörige/n positiv ausfällt, wird diese/dieser ab selbst zu einer positiv getesteten Person, so dass für sie /ihn ab diesem Zeitpunkt die Regelungen für positiv getestete Personen gelten.

      Liegt bei der positiv getesteten Person des eigenen Hausstands der Hinweis auf eine Infektion mit einer Virusvariante vor, müssen Hausstandsangehörige vor Beendigung der Absonderung zusätzlich einen PCR-Test mit negativem Ergebnis vorweisen können, der frühestens ab dem elften Tag der Absonderung vorgenommen worden sein darf.

      Liegt dem mittels durch geschultes Personal vorgenommenen PoC-Antigentest positiv getesteten Hausstandsangehörigen ein PCR-Test mit negativem Ergebnis vor, endet auch die Absonderung für die Hausstandsangehörigen. Die getestete Person hat das negative Testergebnis unverzüglich dem zuständigen Gesundheitsamt zu melden. Das zuständige Gesundheitsamt teilt den Haushaltsangehörigen mit, dass sie sich nicht mehr absondern müssen.

      Für Zwecke der Berechnung der Absonderungsdauer wird der Tag der Vornahme der Testung nicht mitgezählt.

       Wie lange muss ich mich als Covid-19-Krankheitsverdächtige bzw. Covid-19-Krankheitsverdächtiger in die Absonderung begeben? 

      Covid-19-Krankheitsverdächtige müssen sich unverzüglich nach Auftreten der Symptome absondern.

      Die Absonderung endet mit dem Vorliegen eines negativen PCR-Testergebnisses, soweit die betreffenden Personen nicht enge Kontaktpersonen oder Hausstandsangehörige einer positiv getesteten Person sind. In diesem Fall gelten die Regelungen für enge Kontaktpersonen oder Hausstandsangehörige.

       Wie werden die Fristen für die Absonderung berechnet? 

      Für die Berechnung der Absonderungsfristen wird der Tag, an dem die Absonderung beginnt (d.h. entweder Tag der Testung bei der positiv getesteten Person oder der Tag des letzten Kontakts zu der positiv getesteten Person), jeweils nicht mitgerechnet. Wenn Sie beispielsweise am 1. Mai engen Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatten, müssen Sie sich sofort am 1. Mai in Quarantäne begeben. Die 14-tägige Absonderungsfrist läuft ab dem 2. Mai und endet mit Ablauf des 15. Mai. Sie dürfen also am 16. Mai wieder einkaufen, arbeiten gehen und Besuch empfangen etc.

       Was gelten für besondere Regelungen, wenn bei mir ein Hinweis auf eine Infektion mit einer Virusvariante vorliegt? 

      Grundsätzlich können positiv getestete Personen ohne typische Symptome die Absonderung nach Ablauf von 14 Tagen nach Vornahme des positiven PCR-Tests beenden. Wenn allerdings ein Hinweis auf eine Infektion mit einer Virusvariante vorliegt, müssen symptomfreie Personen frühestens am elften Tag der Absonderung einen weiteren PCR-Test durchführen lassen. Ist dieser negativ, können sie die Absonderung nach Ablauf von 14 Tagen nach Vornahme des ersten PCR-Tests beenden. Ist dieser zweite PCR-Test hingegen positiv, oder wird ein solcher Test nicht vorgenommen, verlängert sich die Absonderung nochmals um sieben Tage. Diese sieben Tage beginnen mit dem zweiten Test, frühestens aber am 15. Tag der Absonderung. Ein weiterer Test nach Ablauf der sieben Tage ist zur Beendigung der Absonderung dann nicht mehr erforderlich.

      Grundsätzlich dürfen positiv getestete Personen mit typischen Symptomen die Absonderung frühestens nach Ablauf von 14 Tagen nach dem positiven PCR-Test beenden, falls sie unmittelbar vor dem Ende der Absonderung mindestens 48 Stunden ununterbrochen symptomfrei waren. Wenn allerdings ein Hinweis auf eine Infektion mit einer Virusvariante vorliegt, muss am ersten symptomfreien Tag und frühestens ab dem elften Tag der Absonderung ein weiterer PCR-Test vorgenommen werden. Ist dieser zweite PCR-Test negativ, dürfen sie die Isolation nach Ablauf von 14 Tagen nach Vornahme des erste PCR-Tests beenden. Ist der zweite PCR-Test positiv oder wird ein solcher Test nicht vorgenommen, verlängert sich die Absonderung nochmals um sieben Tage. Diese sieben Tage beginnen mit dem zweiten Test, frühestens aber am 15. Tag der Absonderung. Ein weiterer Test ist dann nicht mehr erforderlich.

       Was gelten für besondere Regelungen, wenn bei meiner / meinem Hausstandsangehörige/n ein Hinweis auf eine Infektion mit einer Virusvariante vorliegt? 

      Liegt bei der positiv getesteten Person des eigenen Hausstands der Hinweis auf eine Infektion mit einer Virusmutation vor, müssen Hausstandsangehörige vor Beendigung der Absonderung zusätzlich einen PCR-Test mit negativem Ergebnis vorweisen können, der frühestens ab dem elften Tag der Absonderung vorgenommen worden sein darf.

       Was gelten für besondere Regelungen, wenn bei der Person, mit der ich engen Kontakt hatte, ein Hinweis auf eine Infektion mit einer Virusvariante vorliegt? 

      Liegt bei der Person, mit der der enge Kontakt bestanden hat, ein Hinweis auf eine Infektion mit einer Virusvariante vor, setzt die Beendigung der Absonderung einen weiteren PCR-Test mit negativem Ergebnis voraus. Dieser PCR-Test darf frühestens am elften Tag der Absonderung vorgenommen werden.

       Ich bin als enge Kontaktperson, Hausstandsangehörige bzw. Hausstandsangehöriger oder Covid-19-Krankheitsverdächtige bzw. Covid-19-Krankheitsverdächtiger in der Absonderung – was soll ich tun, wenn ich nun selbst positiv getestet werde? 

      Wenn Sie während einer Absonderung als enge Kontaktperson, Hausstandsangehörige bzw. Hausstandsangehöriger einer positiv getesteten Person oder Covid-19-Krankheitsverdächtige bzw. Covid-19-Krankheitsverdächtiger positiv auf das Coronavirus getestet werden, sind Sie selbst eine positiv getestete Person und müssen sich entsprechend der Regelungen für positiv getestete Personen absondern.

       

       Ich war eine positiv getestete Person, bin symptomfrei und meine Absonderung ist beendet. Muss ich wieder in die Absonderung, wenn ein Hausstandsangehöriger nun positiv getestet ist oder ich Kontaktperson bin? 

      Nein. Hausstandsangehörige oder Kontaktpersonen, die bereits mit dem Coronavirus infiziert waren, symptomfrei sind und deren Absonderung beendet ist, müssen sich nicht erneut absondern.

       Ich war über zehn Tage nicht zu Hause und eine Hausstandsangehörige bzw. ein Hausstandsangehöriger ist in der Zeit positiv getestet worden. Muss ich dann ebenfalls in die Absonderung? 

      Nein. Hausstandsangehörige, die seit dem Zeitpunkt der Testung sowie in den letzten zehn Tagen vor der Testung keinen Kontakt hatten und keine Krankheitssymptome aufweisen, müssen sich nicht absondern. Sie sollten aber - wenn möglich - nicht in den gemeinsamen Hausstand zurückkehren.

       Ich habe zwei Wohnsitze – wer gehört zu meinem Hausstand? 

      Es ist entscheidend, wo Sie sich regelmäßig aufhalten und in welchem Hausstand Sie regelmäßigen Kontakt mit den dort wohnenden Personen haben.

      Alle Personen, mit denen Sie in den letzten zehn Tagen vor einer positiven Testung oder Auftritt von Symptomen zusammengewohnt haben, sind als Ihre Hausstandsangehörigen anzusehen und müssen sich absondern.

       

       Ein Mitglied meines Hausstands ist enge Kontaktperson – müssen sich die restlichen Hausstandsangehörigen auch absondern? 

      Nein, soweit die weiteren Hausstandsangehörigen keinen Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten und keine Symptome aufweisen, müssen diese sich nicht absondern.

       Ich arbeite im Gesundheitswesen. Muss ich etwas beachten, bevor ich nach Ende meiner Absonderung wieder zur Arbeit gehe? 

      Für Sie gelten besondere Regelungen, wenn Sie in

      • einem Krankenhaus,
      • einer Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtung, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt,
      • in einer Dialyseeinrichtung,
      • in einer Tagesklinik,
      • in einer Entbindungseinrichtung
      • oder in einer vergleichbaren Behandlungs- oder Versorgungseinrichtung

      beschäftigt sind.

      Wenn Sie sich häuslich isolieren oder in Quarantäne begeben mussten, weil sie positiv getestet, Hausstandsangehörige bzw. Hausstandsangehöriger oder enge Kontaktperson sind, können Sie nach Ende Ihrer Absonderungszeit die Einrichtung erst wieder betreten, wenn Sie mittels PCR-Test oder eines durch geschultes Personal vorgenommenen PoC-Antigentest negativ getestet wurden. Die dem PCR-Test zugrundeliegende Abstrichnahme darf ab dem ersten symptomfreien Tag, frühesten jedoch am elften Tag der Absonderung vorgenommen werden. Die dem durch geschultes Personal vorgenommenen PoC-Antigentest zugrundeliegende Abstrichnahme darf ab dem ersten symptomfreien Tag, frühestens jedoch am 14. Tag der Absonderung vorgenommen werden.

       Ich arbeite in einer Pflege- oder Eingliederungseinrichtung mit umfassendem Leistungsangebot oder in einer Einrichtung der Kurzzeitpflege. Muss ich etwas beachten, bevor ich nach Ende meiner Absonderung wieder zur Arbeit gehe? 

      Wenn Sie sich absondern mussten, weil sie positiv getestet, Hausstandsangehörige bzw. Hausstandsangehöriger oder enge Kontaktperson sind, können Sie nach Beendigung Ihrer Absonderung die Einrichtung erst wieder betreten, wenn Sie mittels PCR-Test oder eines durch geschultes Personal vorgenommenen PoC-Antigentest negativ getestet wurden. Die dem PCR-Test zugrundeliegende Abstrichnahme darf ab dem ersten symptomfreien Tag, frühesten jedoch am elften Tag der Absonderung vorgenommen werden. Die dem durch geschultes Personal vorgenommenen PoC-Antigentest zugrundeliegende Abstrichnahme darf ab dem ersten symptomfreien Tag, frühestens jedoch am 14. Tag der Absonderung vorgenommen werden.

       Darf das Gesundheitsamt von der Verordnung abweichende Maßnahmen erlassen? 

      Ja. Das zuständige Gesundheitsamt kann von der Verordnung abweichende oder weitergehende Maßnahmen erlassen.

       Wie weise ich meiner Arbeitgeberin oder meinem Arbeitgeber nach, dass ich in die Absonderung muss? 

      Alle Personen, die sich absondern müssen, erhalten vom zuständigen Gesundheitsamt eine Bescheinigung, aus der die Pflicht zur Absonderung und die tatsächliche Absonderungsdauer hervorgehen. Je nach aktueller Infektionslage kann die Zustellung der Bescheinigung mehrere Tage dauern.

       Ab wann habe ich einen Entschädigungsanspruch für meinen Verdienstausfall? 

      Sie haben in der Regel einen Entschädigungsanspruch ab dem Tag, an dem Sie sich in Absonderung begeben mussten.

       Bin ich während der Absonderung krankgeschrieben? 

      Eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erfolgt abhängig davon, ob und inwieweit Sie Symptome haben.

       Bekomme ich eine Strafe, wenn ich die Absonderung verlasse? 

      Ja, das vorsätzliche oder fahrlässige Verlassen des Absonderungsortes ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld von bis zu 25.000,00 € geahndet werden.

       

       Wer kontrolliert die Absonderung? 

      Die Absonderung wird stichprobenartig durch die zuständigen Ordnungsämter kontrolliert.

       An wem kann ich mich bei Fragen und Unsicherheiten zur Absonderung wenden? 

      Wenn Sie Fragen haben oder sich unsicher sind, können Sie sich an das für Sie zuständige Gesundheitsamt wenden.

       Wie finde ich das für mich zuständige Gesundheitsamt? 

      Das für Sie zuständige Gesundheitsamt können Sie hier ermitteln: https://tools.rki.de/PLZTool/?q=.

      FAQ Absonderungspflicht für mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierte Personen, krankheitsverdächtige Personen, Haushaltsangehörige und Kontaktpersonen

       Was ist Absonderung? 

      Absonderung bedeutet, sich von anderen Personen zum Schutze der Allgemeinheit oder des Einzelnen vor ansteckenden Krankheiten fernzuhalten.

      Absonderung umfasst Quarantäne und Isolation:

      Die Isolierung ist eine behördlich angeordnete Maßnahme bei Erkrankten mit bestätigter SARS-CoV-2-Infektion. Je nach Schwere der Erkrankung kann diese sowohl zu Hause als auch im Krankenhaus erfolgen. Die Entlassung aus der Isolierung erfolgt nach festgelegten Kriterien. In der Regel ist dies der Fall, wenn davon auszugehen ist, dass die Person nicht mehr ansteckend ist. Weitere Informationen finden Sie unter „Wie lange soll ich mich als positiv getestete Person in die Absonderung begeben?“

      Die Quarantäne ist eine zeitlich befristete Absonderung von Personen, bei denen der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht oder von Personen, die möglicherweise das Virus verbreiten können. Dabei handelt es sich meist um Kontaktpersonen von Erkrankten sowie Personen, die aus einem Risikogebiet einreisen. Die Quarantäne kann sowohl behördlich angeordnet sein als auch freiwillig erfolgen.

       Wer muss in die Absonderung? 

      In die Absonderung müssen

      • positiv getestete Personen,
      • Covid-19-Krankheitsverdächtige,
      • Hausstandsangehörige einer positiv getesteten Person und
      • enge Kontaktpersonen.

       Wer ist eine positiv getestete Person? 

      Einer positiv getesteten Person liegt ein positives Testergebnis vor. Dabei ist es egal, ob die Testung auf das Coronavirus auf einem PCR-Test oder einem durch geschultes Personal vorgenommenen PoC-Antigentest beruht und ob die Person das Testergebnis vom Gesundheitsamt oder der Stelle bekommen hat, die den Test vorgenommen und ausgewertet hat.

       Wer ist eine Covid-19-Krankheitsverdächtige oder ein Covid-19-Krankheitsverdächtiger? 

      Jede Person, die unter typischen Symptomen einer Infektion mit dem Coronavirus (insbesondere Husten, Fieber, Schnupfen, Geruchs- oder Geschmacksverlust) leidet und die auf Anordnung des Gesundheitsamtes oder weil sie sich selbst dazu entscheidet einen PCR-Test auf das Coronavirus macht, ist Covid-19-Krankheitsverdächtige/r bis das Testergebnis vorliegt.

       Wer ist eine enge Kontaktperson (vormals: Kontaktperson der Kategorie I)? 

      Eine enge Kontaktperson hatte engen Kontakt zu einer positiv getesteten Person und hat deswegen ein höheres Infektionsrisiko (siehe „Was versteht man unter engem Kontakt?“).

      Enge Kontaktperson ist, wer nach den jeweils geltenden Kriterien des Robert Koch-Instituts von der zuständigen Behörde als solche eingestuft wird. Für Personen, die ohne eine solche Einstufung oder Mitteilung über die Einstufung, in sonstiger Weise davon Kenntnis erlangt haben, dass sie die Kriterien des Robert Koch-Instituts zur Einstufung als enge Kontaktperson erfüllen, gelten die Regelungen für enge Kontaktpersonen entsprechend.

      Bisher wurden „enge Kontaktpersonen“ als „Kontaktpersonen der Kategorie I“ bezeichnet. Die Bezeichnung wurde vom Robert Koch-Institut ohne inhaltliche Änderung angepasst, um die Anwendung der Regelungen zu vereinfachen.

       Was versteht man unter engem Kontakt? 

      Enger Kontakt besteht zum Beispiel, wenn beim Atmen, Sprechen, Singen oder Schreien der einzuhaltende Mindestabstand von 1,5 Metern unterschritten wurde, oder bei gemeinsamen längeren Aufenthalten in einem geschlossenen Raum bei mangelnder Frischluftzufuhr.

      Weitere Beispiele finden Sie auf der Seite des RKI.

       Wer ist Hausstandsangehörige oder Hausstandsangehöriger? 

      Zum Hausstand gehört, wer mit einer positiv getesteten Person in einem Haushalt zusammenlebt.

       Wer ist eine geimpfte Person? 

      Eine geimpfte Person verfügt über eine vollständige Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV 2, leidet nicht unter typischen Symptomen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 und ist im Besitz eines auf sie ausgestellten Impfnachweises.

      Eine vollständige Schutzimpfung wurde mit einem oder mehreren vom Paul-Ehrlich-Institut im Internet unter der Adresse www.pei.de/impfstoffe/covid-19 genannten Impfstoffen vorgenommen und besteht in der Regel aus zwei Impfdosen, die erforderliche Anzahl ist unter www.pei.de/impfstoffe/covid-19 abrufbar. Bei einer genesenen Person besteht eine vollständige Schutzimpfung aus einer verabreichten Impfstoffdosis. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein.

      Die vollständige Schutzimpfung kann in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form nachgewiesen werden. Es genügt also die Vorlage des gelben Impfpasses.

       Wer ist eine genesene Person? 

      Eine genesene Person leidet nicht unter typischen Symptomen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 und ist im Besitz eines auf sie ausgestellten Genesenennachweises.

      Ein Genesenennachweis ist ein Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form. Die zugrundeliegende Testung ist durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) erfolgt und liegt mindestens 28 Tage sowie maximal 6 Monate zurück.

      Der Nachweis kann also in der Regel durch Vorlage eines positiven Ergebnisses eines PCR-Tests erfolgen, der mindestens 28 Tage alt, aber nicht älter als sechs Monate ist.

       Was ist eine Virusvariante bzw. eine Virusmutation? 

      Virusvarianten, z.T. auch „Virusmutationen“ genannt, wurden weltweit und auch in Europa identifiziert. Nach derzeitigem Kenntnisstand verbreiten sich einige dieser Virusvarianten schneller als die bisher bekannte Variante, zudem geht damit teilweise ein anderer Schweregrad der Erkrankung einher. Weiterhin besteht das Risiko, dass die Wirksamkeit der aktuell verwendeten Impfstoffe gegen die neuen Varianten abnimmt, weil die durch die Impfung gebildeten neutralisierenden Antikörper gegen das veränderte Virus schlechter schützen. Diese Phänomene werden derzeit in zahlreichen wissenschaftlichen Studien weiter untersucht. Auch in Rheinland-Pfalz wurden Virusvarianten nachgewiesen und entsprechend dem erhöhten Risiko Rechnung getragen. Ist in den Absonderungsvorschriften von Virusvarianten die Rede, ist eine der in Deutschland noch nicht verbreitetet auftretenden Virusvariante des Coronavirus SARS-CoV-2 mit vom Robert Koch-Institut definierten besorgniserregenden Eigenschaften gemeint.

      Die sog. britische Variante B.1.1.7. wird nicht mehr als Virusvariante gezählt, sodass keine strengeren Absonderungsmaßnahmen ergriffen werden müssen. Denn über 90% aller Infektionen in Rheinland-Pfalz gehen auf die sog. britische Vari-ante B.1.1.7 zurück, sie ist in Rheinland-Pfalz vorherrschend geworden und stellt damit den Regelfall dar.

       Was ist ein schwerer Krankheitsverlauf? 

      Ein schwerer Krankheitsverlauf liegt immer dann vor, wenn eine zusätzliche Sauerstoffzufuhr erforderlich ist. Daneben ist ein Krankheitsverlauf auch dann schwer, wenn das Gesundheitsamt diese Einschätzung aus anderen Gründen trifft.

       Was ist eine Testeinrichtung? 

      Testeinrichtung ist jede Einrichtung, die als Leistungserbringer nach § 6 der Coronavirus-Testverordnung oder als anderes Testzentrum oder andere Teststelle PoC-Antigentests vornimmt. Wer sich testen lassen muss, darf keine Einrichtung wählen, in der sie oder er selbst tätig ist. Teststellen der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind keine Testeinrichtung im Sinne der Absonderungsverordnung.

       Was ist ein Selbsttest? 

      Ein „Selbsttest“ ist ein Schnelltest (PoC-Antigentest), der nicht durch geschultes Personal an sich selbst vorgenommen wird. Einen Selbsttest können Sie demnach selbst an sich zu Hause durchführen und müssen dafür nicht ins Testcenter.

       Was passiert, wenn ich einen Selbsttest durchgeführt habe und das Ergebnis positiv ist? 

      Fällt Ihr Selbsttest positiv aus, müssen Sie einen PoC-Antigentest durch geschultes Personal in einer Testeinrichtung, z.B. bei Ihrem Hausarzt / Ihrer Hausärztin oder in einem Testzentrum, oder einen PCR-Test vornehmen lassen. Wo Sie sich testen lassen können, finden Sie hier.

      Ist das Ergebnis dieses Tests auch positiv, müssen Sie sich unverzüglich in die Absonderung begeben.

       Werde ich aufgefordert, mich in die Absonderung zu begeben? 

      Nein. Die Pflicht zur häuslichen Absonderung gilt seit dem 9. Dezember 2020 für den unter „Wer muss in die Absonderung“ genannten Personenkreis unmittelbar per Verordnung. Das Gesundheitsamt fordert nicht noch einmal gesondert zur häuslichen Absonderung auf.

       Woher weiß ich, dass ich mich absondern muss? 

      Wenn Sie eine positiv getestete Person, oder Covid-19-Krankheitsverdächtige/r sind, müssen Sie sich unverzüglich absondern. Auch enge Kontaktpersonen und Hausstandsangehörige einer positiv getesteten Person müssen sich unverzüglich absondern, es sei denn, sie sind symptomlos und geimpft oder symptomlos und genesen.

      Es erfolgt keine offizielle Aufforderung des Gesundheitsamts zur Absonderung.

      Vollständig geimpfte und genesene Personen müssen sich nicht absondern, auch wenn sie enge Kontaktperson oder Hausstandsangehörige einer positiv getesteten Person sind.

       Wo kann ich mich absondern? 

      Die Absonderung kann am besten in der eigenen Wohnung oder dem eigenen Haus erfolgen. Hotels sind keine geeigneten Absonderungsorte.

       Darf ich während der Absonderung auf den Balkon / Terrasse oder in meinen Garten? 

      Ja. Wenn sich an Ihre Wohnung ein Balkon, eine Terrasse oder ein Garten anschließt, dürfen Sie sich dort aufhalten, sofern der Bereich ausschließlich von Ihnen oder mit Ihnen zusammenlebenden Personen genutzt wird.

       

       Was ist während der Absonderung verboten? 

      Sie dürfen den Ort Ihrer Absonderung während der gesamten Zeit nicht ohne ausdrückliche Zustimmung des zuständigen Gesundheitsamts verlassen. Während der Absonderung dürfen Sie keinen Besuch von Personen empfangen, die nicht Ihrem eigenen Hausstand angehören.

       Kann ich den Ort der Absonderung im Notfall verlassen? 

      Bei Gefahr für Leib oder Leben, wie beispielsweise bei einem Hausbrand, dürfen Sie den Ort der Absonderung verlassen. Gleiches gilt, wenn dies zum Schutz von Leben und Gesundheit, wie insbesondere bei medizinischen Notfällen oder dringenden Arztbesuchen, oder aus anderen gewichtigen Gründen zwingend erforderlich ist. Ein gewichtiger Grund ist beispielsweise gegeben, wenn Sie einen Coronatest vornehmen lassen. Ein Impftermin ist kein gewichtiger Grund, da er auch zu einem späteren Zeitpunkt wahrgenommen kann.

      Beim Verlassen des Absonderungsortes sind Schutzmaßnahmen wie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung einzuhalten. Personen, mit denen Sie in Kontakt treten – zum Beispiel medizinisches Personal, Rettungs- oder Feuerwehrkräfte – müssen Sie über die Absonderung und deren Grund vorsorglich informieren.

       Ich bin als positiv getestete Person in der Absonderung – wie soll ich mich verhalten? 

      Leicht erkrankte Patientinnen und Patienten ohne Risikofaktoren für Komplikationen können bei Gewährleistung einer ambulanten ärztlichen Betreuung sowie im Austausch mit dem zuständigen Gesundheitsamt bis zur vollständigen Genesung im häuslichen Umfeld behandelt werden. Nähere Informationen finden Sie unter: www.rki.de/covid-19-ambulant.

      Sie dürfen den Ort Ihrer Absonderung während der gesamten Zeit nicht ohne ausdrückliche Zustimmung des zuständigen Gesundheitsamts verlassen. Während der Absonderung dürfen Sie keinen Besuch von Personen empfangen, die nicht Ihrem eigenen Hausstand angehören.

      Ausnahmen gelten nur, sofern ein Verlassen oder Betreten des Absonderungsortes zum Schutz von Leben und Gesundheit, wie insbesondere bei medizinischen Notfällen oder dringenden Arztbesuchen, oder aus anderen gewichtigen Gründen (z.B. Vornahme eines Coronatests) zwingend erforderlich ist. Ein Impftermin ist kein gewichtiger Grund, da er auch zu einem späteren Zeitpunkt wahrgenommen kann.

      Informationen für Patientinnen und Patienten sowie Angehörige finden Sie unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Flyer_Patienten.pdf?__blob=publicationFile.

       Ich bin positiv getestet – muss ich meine Kontakte benachrichtigen? 

      Ja. Positiv getestete Personen sollen unverzüglich alle Personen unterrichten, zu denen sie in den letzten zwei Tagen vor dem Coronatest, seit Durchführung des Coronatests oder seit dem Beginn von typischen Symptomen, die dem Test vorausgegangen sind, engen persönlichen Kontakt hatten. Welche Kontakte dies sein können, sehen Sie unter „Was versteht man unter engem Kontakt?“.

       Ich bin als enge Kontaktperson in der Absonderung – wie soll ich mich verhalten? 

       

      Als enge Kontaktperson haben Sie sich unverzüglich nach Kenntniserlangung dieser Einstufung in die Absonderung zu begeben und sich einem PCR-Test zu unterziehen. Dies gilt nicht, wenn Sie symptomlos und vollständig geimpft oder symptomlos und genesen sind (siehe „Wer ist eine geimpfte Person?“ und „Wer ist eine genesene Person?“) Unabhängig vom Testergebnis müssen Sie in jedem Fall in der Absonderung bleiben. 

      Sie dürfen den Ort Ihrer Absonderung während der gesamten Zeit nicht ohne ausdrückliche Zustimmung des zuständigen Gesundheitsamts verlassen. Während der Absonderung dürfen Sie keinen Besuch von Personen empfangen, die nicht Ihrem eigenen Hausstand angehören.

      Ausnahmen gelten nur, sofern ein Verlassen oder Betreten des Absonderungsortes zum Schutz von Leben und Gesundheit, wie insbesondere bei medizinischen Notfällen oder dringenden Arztbesuchen, oder aus anderen gewichtigen Gründen (z.B. Vornahme eines Coronatests) zwingend erforderlich ist.

      Informationen für enge Kontaktpersonen finden Sie unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Quarantaene/Flyer.pdf?__blob=publicationFile.

       

       Was sollen wir tun, wenn eine Person unseres Hausstands positiv getestet ist? 

      Hausstandsangehörige einer positiv getesteten Person müssen sich unverzüglich absondern und einen PCR-Test vornehmen lassen. Nicht in Absonderung müssen Hausstandsangehörige, die seit dem Zeitpunkt der Testung ihres positiv getesteten Hausstandsmitglieds und in den letzten zehn Tagen davor keinen Kontakt zu ihrem positiv getesteten Hausstandsmitglied hatten und selbst symptomfrei sind sowie symptomlose und geimpfte sowie symptomfreie und genesene Hausstandsangehörige der positiv getesteten Person. Die zur Absonderung verpflichteten Hausstandsangehörigen müssen unabhängig vom Testergebnis in jedem Fall in der Absonderung bleiben. Zur Dauer der Absonderung siehe „Wie lange muss ich mich als Hausstandsangehörige bzw. Hausstandsangehöriger einer positiv getesteten Person in die Absonderung begeben?.

      Sie dürfen den Ort ihrer Absonderung während der gesamten Zeit nicht ohne ausdrückliche Zustimmung des zuständigen Gesundheitsamts verlassen. Während der Absonderung dürfen sie keinen Besuch von Personen empfangen, die nicht ihrem eigenen Haushalt angehören.

      Ausnahmen gelten nur, sofern ein Verlassen oder Betreten des Absonderungsortes zum Schutz von Leben und Gesundheit, wie insbesondere bei medizinischen Notfällen oder dringenden Arztbesuchen, oder aus anderen gewichtigen Gründen (z.B. Vornahme eines Coronatests) zwingend erforderlich ist.

      Die positiv getestete Person und die anderen Hausstandsmitglieder sollten sich nach Möglichkeit zeitlich und räumlich trennen. Eine zeitliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. Eine räumliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass sich die positiv getestete Person in einem anderen Raum als die anderen Hausstandsmitglieder aufhält. Beachten Sie bitte die AHA-Regeln und lüften Sie regelmäßig.

      Die positiv getestete Person und die anderen Hausstandsmitglieder sollten sich nach Möglichkeit zeitlich und räumlich trennen. Eine zeitliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. Eine räumliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass sich die positiv getestete Person in einem anderen Raum als die anderen Hausstandsmitglieder aufhält. Beachten Sie bitte die AHA-Regeln und lüften Sie regelmäßig.

       Was sollen wir tun, wenn eine Person unseres Hausstands enge Kontaktperson ist? 

      Nur die enge Kontaktperson muss sich unverzüglich absondern und einen PCR-Test vornehmen lassen, sofern sie nicht symptomlos und geimpft oder symptomlos und genesen ist. Wenn die weiteren Hausstandsangehörigen keinen Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten und auch keine Symptome aufweisen, müssen sie sich nicht absondern.

      Die enge Kontaktperson und die anderen Hausstandsmitglieder sollten sich nach Möglichkeit zeitlich und räumlich trennen. Eine zeitliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. Eine räumliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass sich die enge Kontaktperson in einem anderen Raum als die anderen Hausstandsmitglieder aufhält. Beachten Sie bitte die AHA-Regeln und lüften Sie regelmäßig.

      Die enge Kontaktperson darf den Ort der Absonderung während der gesamten Zeit nicht ohne ausdrückliche Zustimmung des zuständigen Gesundheitsamts verlassen. Während der Absonderung darf die enge Kontaktperson keinen Besuch von Personen empfangen, die nicht ihrem eigenen Haushalt angehören.

      Ausnahmen gelten nur, sofern ein Verlassen oder Betreten des Absonderungsortes zum Schutz von Leben und Gesundheit, wie insbesondere bei medizinischen Notfällen oder dringenden Arztbesuchen, oder aus anderen gewichtigen Gründen (z.B. Vornahme eines Coronatests) zwingend erforderlich ist.

       Wie lange muss ich mich als positiv getestete Person in die Absonderung begeben? 

      Positiv getestete Personen müssen sich unverzüglich zu Hause absondern, nachdem sie von dem positiven Testergebnis erfahren haben.

      Positiv getestete Personen, die mittels eines durch geschultes Personal vorgenommenen PoC-Antigentest positiv getestet wurden, müssen sich dann nicht mehr absondern, wenn sie sich nach dem durch geschultes Personal vorgenommenen PoC-Antigentest noch einem PCR-Test unterziehen und dieser PCR-Test negativ ist. Ist der vorgenommene PCR-Test hingegen positiv, gelten die folgenden Regelungen für die mittels PCR-Test positiv getesteten Personen. Wird kein PCR-Test durchgeführt, kommt es darauf an, ob typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus vorliegen. Die nun folgenden Regelungen für mittels PCR-Test positiv getestete Personen gelten für mittels PoC-Test getestete Personen entsprechend.

      Bei mittels PCR-Test positiv getesteten Personen kommt es für das Ende der Absonderung darauf an, ob typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus (Fieber, trockener Husten, Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns) vorliegen oder nicht:

      Positiv getestete Personen ohne typische Symptome können die Absonderung nach Ablauf von 14 Tagen nach Vornahme des positiven PCR-Tests beenden. Wenn allerdings ein Hinweis auf eine Infektion mit einer Virusvariante vorliegt, müssen symptomfreie Personen frühestens am elften Tag der Absonderung einen weiteren PCR-Test durchführen lassen. Ist dieser negativ, können sie die Absonderung nach Ablauf von 14 Tagen nach der ersten PCR-Testung beenden. Ist der PCR-Test positiv oder wird kein solcher PCR-Test durchgeführt, verlängert sich die Absonderung nochmals um sieben Tage. Diese sieben Tage beginnen mit dem zweiten Test, frühestens aber am 15. Tag der Absonderung. Die Absonderung endet nach Ablauf dieser sieben Tage, ohne dass es einer weiteren Testung bedarf.

      Positiv getestete Personen mit typischen Symptomen dürfen die Absonderung frühestens nach Ablauf von 14 Tagen nach dem positiven PCR-Test beenden, falls sie unmittelbar vor dem Ende der Absonderung mindestens 48 Stunden ununterbrochen symptomfrei waren. Wenn allerdings ein Hinweis auf eine Infektion mit einer Virusvariante vorliegt, muss am ersten symptomfreien Tag und frühestens ab dem elften Tag der Absonderung ein weiterer PCR-Test vorgenommen werden. Ist dieser negativ, dürfen sie die Absonderung nach Ablauf von 14 Tagen nach Vornahme des ersten Tests beenden. Ist der Test positiv oder wird ein solcher Test nicht vorgenommen, verlängert sich die Absonderung nochmals um sieben Tage. Diese sieben Tage beginnen mit dem zweiten Test, frühestens aber am 15. Tag der Absonderung. Die Absonderung endet nach Ablauf dieser sieben Tage, ohne dass es einer weiteren Testung bedarf.

      Auch bei einem schweren Krankheitsverlauf muss am ersten symptomfreien Tag ein weiterer Test vorgenommen werden: Dabei kann ein durch geschultes Personal in einer Testeinrichtung vorgenommener PoC-Antigentest frühestens am 14. Tag der Absonderung durchgeführt werden, ein PCR-Test frühestens am elften Tag der Absonderung. Ist dieser PoC- oder PCR-Test negativ, kann die Absonderung nach Ablauf von 14 Tagen nach Vornahme des ersten PCR-Tests beendet werden. Ist der Test positiv oder wird weder ein PoC- noch ein PCR-Test vorgenommen, verlängert sich die Absonderung nochmals um sieben Tage. Diese sieben Tage beginnen mit dem zweiten Test, jedoch frühestens am 15. Tag der Absonderung. Die Absonderung endet nach Ablauf dieser sieben Tage, ohne dass es einer weiteren Testung bedarf.

      Für Zwecke der Berechnung der Absonderungsdauer wird der Tag der Vornahme der Testung nicht mitgezählt.

       Wie lange muss ich mich als enge Kontaktperson in die Absonderung begeben? 

      Enge Kontaktpersonen müssen sich unverzüglich absondern, sobald sie von ihrem engen Kontakt mit einer positiv getesteten Person erfahren. Sie müssen zudem unverzüglich einen PCR-Test vornehmen lassen.

      Enge Kontaktpersonen, die symptomlos und geimpft oder symptomlos und genesen sind, müssen sich nicht absondern und keinen PCR-Test durchführen lassen. Wenn der erste PCR-Test der engen Kontaktperson positiv ausfällt, gelten für sie ab diesem Zeitpunkt die Regelungen für positiv getestete Personen.

      Wenn die enge Kontaktperson während der Absonderung keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus entwickelt hat und ihr PCR-Test negativ ausfällt, kann die Absonderung nach Ablauf von vierzehn Tagen nach dem letzten Kontakt mit der positiv getesteten Person gemäß Mitteilung des zuständigen Gesundheitsamts beendet werden. Wenn trotz negativem Testergebnis typische Symptome auftreten, muss eine nochmalige Testung mit einem PCR-Test oder mit einem durch geschultes Personal in einer Testeinrichtung vorgenommenen PoC-Antigen-Test durchgeführt werden. Fällt dieser zweite Test positiv aus, gelten die Regelungen für positiv getestete Personen mit typischen Symptomen. Fällt dieses Testergebnis hingegen negativ aus, endet die Absonderung 14 Tage nach dem letzten Kontakt mit der positiv getesteten Person gemäß Mitteilung des zuständigen Gesundheitsamts.

      Wenn bei der Person, mit der der enge Kontakt bestanden hat, der Hinweis auf Infektion mit einer Virusvariante vorliegt, setzt die Beendigung der Absonderung der engen Kontaktperson einen weiteren PCR-Test mit negativem Ergebnis voraus. Dieser PCR-Test darf frühestens am elften Tag der Absonderung vorgenommen werden.

      Liegt der mittels durch geschultes Personal vorgenommenen PoC-Antigentest positiv getesteten Person, mit der der enge Kontakt bestanden hat, ein PCR-Test mit negativem Ergebnis vor, endet auch die Absonderung für die enge Kontaktperson. Die getestete Person hat das negative Testergebnis unverzüglich dem zuständigen Gesundheitsamt zu melden. Das zuständige Gesundheitsamt teilt engen Kontaktpersonen mit, dass sie sich nicht mehr absondern müssen.

      Für Zwecke der Berechnung der Absonderungsdauer wird der Tag der Vornahme der Testung nicht mitgezählt.

       Wie lange muss ich mich als Hausstandsangehörige bzw. Hausstandsangehöriger einer positiv getesteten Person in die Absonderung begeben? 

      Hausstandsangehörige müssen sich unverzüglich, nachdem sie von dem positiven Test der im Hausstand wohnenden Person erfahren haben, absondern und einen PCR-Test vornehmen lassen.

      Hausstandsangehörige, die symptomlos und geimpft oder symptomlos und genesen sind, müssen sich nicht absondern und keinen PCR-Test durchführen lassen. Dies gilt auch für Hausstandsangehörige, die seit dem Zeitpunkt der Testung ihres positiv getesteten Hausstandsmitglieds und in den letzten zehn Tagen davor keinen Kontakt zu ihrem positiv getesteten Hausstandsmitglied hatten und selbst symptomfrei sind.

      Wenn die/der Hausstandsangehörige während der Absonderung keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus entwickelt hat und der PCR-Test der/des Hausstandsangehörige/n negativ ausfällt, endet die Absonderung nach Ablauf von 14 Tagen nach Vornahme des PCR-Tests bei der positiv getesteten Person. Wenn trotz negativem Testergebnis typische Symptome auftreten, muss eine nochmalige Testung mit einem PCR-Test oder mit einem durch geschultes Personal in einer Testeinrichtung vorgenommenen PoC-Antigen-Test durchgeführt werden. Fällt dieses Testergebnis negativ aus, endet die Absonderung 14 Tage nach Vornahme des PCR-Tests bei der positiv getesteten Person. Wenn der PCR-Test der/des Hausstandsangehörige/n positiv ausfällt, wird diese/dieser ab selbst zu einer positiv getesteten Person, so dass für sie /ihn ab diesem Zeitpunkt die Regelungen für positiv getestete Personen gelten.

      Liegt bei der positiv getesteten Person des eigenen Hausstands der Hinweis auf eine Infektion mit einer Virusvariante vor, müssen Hausstandsangehörige vor Beendigung der Absonderung zusätzlich einen PCR-Test mit negativem Ergebnis vorweisen können, der frühestens ab dem elften Tag der Absonderung vorgenommen worden sein darf.

      Liegt dem mittels durch geschultes Personal vorgenommenen PoC-Antigentest positiv getesteten Hausstandsangehörigen ein PCR-Test mit negativem Ergebnis vor, endet auch die Absonderung für die Hausstandsangehörigen. Die getestete Person hat das negative Testergebnis unverzüglich dem zuständigen Gesundheitsamt zu melden. Das zuständige Gesundheitsamt teilt den Haushaltsangehörigen mit, dass sie sich nicht mehr absondern müssen.

      Für Zwecke der Berechnung der Absonderungsdauer wird der Tag der Vornahme der Testung nicht mitgezählt.

       Wie lange muss ich mich als Covid-19-Krankheitsverdächtige bzw. Covid-19-Krankheitsverdächtiger in die Absonderung begeben? 

      Covid-19-Krankheitsverdächtige müssen sich unverzüglich nach Auftreten der Symptome absondern.

      Die Absonderung endet mit dem Vorliegen eines negativen PCR-Testergebnisses, soweit die betreffenden Personen nicht enge Kontaktpersonen oder Hausstandsangehörige einer positiv getesteten Person sind. In diesem Fall gelten die Regelungen für enge Kontaktpersonen oder Hausstandsangehörige.

       Wie werden die Fristen für die Absonderung berechnet? 

      Für die Berechnung der Absonderungsfristen wird der Tag, an dem die Absonderung beginnt (d.h. entweder Tag der Testung bei der positiv getesteten Person oder der Tag des letzten Kontakts zu der positiv getesteten Person), jeweils nicht mitgerechnet. Wenn Sie beispielsweise am 1. Mai engen Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatten, müssen Sie sich sofort am 1. Mai in Quarantäne begeben. Die 14-tägige Absonderungsfrist läuft ab dem 2. Mai und endet mit Ablauf des 15. Mai. Sie dürfen also am 16. Mai wieder einkaufen, arbeiten gehen und Besuch empfangen etc.

       Was gelten für besondere Regelungen, wenn bei mir ein Hinweis auf eine Infektion mit einer Virusvariante vorliegt? 

      Grundsätzlich können positiv getestete Personen ohne typische Symptome die Absonderung nach Ablauf von 14 Tagen nach Vornahme des positiven PCR-Tests beenden. Wenn allerdings ein Hinweis auf eine Infektion mit einer Virusvariante vorliegt, müssen symptomfreie Personen frühestens am elften Tag der Absonderung einen weiteren PCR-Test durchführen lassen. Ist dieser negativ, können sie die Absonderung nach Ablauf von 14 Tagen nach Vornahme des ersten PCR-Tests beenden. Ist dieser zweite PCR-Test hingegen positiv, oder wird ein solcher Test nicht vorgenommen, verlängert sich die Absonderung nochmals um sieben Tage. Diese sieben Tage beginnen mit dem zweiten Test, frühestens aber am 15. Tag der Absonderung. Ein weiterer Test nach Ablauf der sieben Tage ist zur Beendigung der Absonderung dann nicht mehr erforderlich.

      Grundsätzlich dürfen positiv getestete Personen mit typischen Symptomen die Absonderung frühestens nach Ablauf von 14 Tagen nach dem positiven PCR-Test beenden, falls sie unmittelbar vor dem Ende der Absonderung mindestens 48 Stunden ununterbrochen symptomfrei waren. Wenn allerdings ein Hinweis auf eine Infektion mit einer Virusvariante vorliegt, muss am ersten symptomfreien Tag und frühestens ab dem elften Tag der Absonderung ein weiterer PCR-Test vorgenommen werden. Ist dieser zweite PCR-Test negativ, dürfen sie die Isolation nach Ablauf von 14 Tagen nach Vornahme des erste PCR-Tests beenden. Ist der zweite PCR-Test positiv oder wird ein solcher Test nicht vorgenommen, verlängert sich die Absonderung nochmals um sieben Tage. Diese sieben Tage beginnen mit dem zweiten Test, frühestens aber am 15. Tag der Absonderung. Ein weiterer Test ist dann nicht mehr erforderlich.

       Was gelten für besondere Regelungen, wenn bei meiner / meinem Hausstandsangehörige/n ein Hinweis auf eine Infektion mit einer Virusvariante vorliegt? 

      Liegt bei der positiv getesteten Person des eigenen Hausstands der Hinweis auf eine Infektion mit einer Virusmutation vor, müssen Hausstandsangehörige vor Beendigung der Absonderung zusätzlich einen PCR-Test mit negativem Ergebnis vorweisen können, der frühestens ab dem elften Tag der Absonderung vorgenommen worden sein darf.

       Was gelten für besondere Regelungen, wenn bei der Person, mit der ich engen Kontakt hatte, ein Hinweis auf eine Infektion mit einer Virusvariante vorliegt? 

      Liegt bei der Person, mit der der enge Kontakt bestanden hat, ein Hinweis auf eine Infektion mit einer Virusvariante vor, setzt die Beendigung der Absonderung einen weiteren PCR-Test mit negativem Ergebnis voraus. Dieser PCR-Test darf frühestens am elften Tag der Absonderung vorgenommen werden.

       Ich bin als enge Kontaktperson, Hausstandsangehörige bzw. Hausstandsangehöriger oder Covid-19-Krankheitsverdächtige bzw. Covid-19-Krankheitsverdächtiger in der Absonderung – was soll ich tun, wenn ich nun selbst positiv getestet werde? 

      Wenn Sie während einer Absonderung als enge Kontaktperson, Hausstandsangehörige bzw. Hausstandsangehöriger einer positiv getesteten Person oder Covid-19-Krankheitsverdächtige bzw. Covid-19-Krankheitsverdächtiger positiv auf das Coronavirus getestet werden, sind Sie selbst eine positiv getestete Person und müssen sich entsprechend der Regelungen für positiv getestete Personen absondern.

       

       Ich war eine positiv getestete Person, bin symptomfrei und meine Absonderung ist beendet. Muss ich wieder in die Absonderung, wenn ein Hausstandsangehöriger nun positiv getestet ist oder ich Kontaktperson bin? 

      Nein. Hausstandsangehörige oder Kontaktpersonen, die bereits mit dem Coronavirus infiziert waren, symptomfrei sind und deren Absonderung beendet ist, müssen sich nicht erneut absondern.

       Ich war über zehn Tage nicht zu Hause und eine Hausstandsangehörige bzw. ein Hausstandsangehöriger ist in der Zeit positiv getestet worden. Muss ich dann ebenfalls in die Absonderung? 

      Nein. Hausstandsangehörige, die seit dem Zeitpunkt der Testung sowie in den letzten zehn Tagen vor der Testung keinen Kontakt hatten und keine Krankheitssymptome aufweisen, müssen sich nicht absondern. Sie sollten aber - wenn möglich - nicht in den gemeinsamen Hausstand zurückkehren.

       Ich habe zwei Wohnsitze – wer gehört zu meinem Hausstand? 

      Es ist entscheidend, wo Sie sich regelmäßig aufhalten und in welchem Hausstand Sie regelmäßigen Kontakt mit den dort wohnenden Personen haben.

      Alle Personen, mit denen Sie in den letzten zehn Tagen vor einer positiven Testung oder Auftritt von Symptomen zusammengewohnt haben, sind als Ihre Hausstandsangehörigen anzusehen und müssen sich absondern.

       

       Ein Mitglied meines Hausstands ist enge Kontaktperson – müssen sich die restlichen Hausstandsangehörigen auch absondern? 

      Nein, soweit die weiteren Hausstandsangehörigen keinen Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten und keine Symptome aufweisen, müssen diese sich nicht absondern.

       Ich arbeite im Gesundheitswesen. Muss ich etwas beachten, bevor ich nach Ende meiner Absonderung wieder zur Arbeit gehe? 

      Für Sie gelten besondere Regelungen, wenn Sie in

      • einem Krankenhaus,
      • einer Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtung, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt,
      • in einer Dialyseeinrichtung,
      • in einer Tagesklinik,
      • in einer Entbindungseinrichtung
      • oder in einer vergleichbaren Behandlungs- oder Versorgungseinrichtung

      beschäftigt sind.

      Wenn Sie sich häuslich isolieren oder in Quarantäne begeben mussten, weil sie positiv getestet, Hausstandsangehörige bzw. Hausstandsangehöriger oder enge Kontaktperson sind, können Sie nach Ende Ihrer Absonderungszeit die Einrichtung erst wieder betreten, wenn Sie mittels PCR-Test oder eines durch geschultes Personal vorgenommenen PoC-Antigentest negativ getestet wurden. Die dem PCR-Test zugrundeliegende Abstrichnahme darf ab dem ersten symptomfreien Tag, frühesten jedoch am elften Tag der Absonderung vorgenommen werden. Die dem durch geschultes Personal vorgenommenen PoC-Antigentest zugrundeliegende Abstrichnahme darf ab dem ersten symptomfreien Tag, frühestens jedoch am 14. Tag der Absonderung vorgenommen werden.

       Ich arbeite in einer Pflege- oder Eingliederungseinrichtung mit umfassendem Leistungsangebot oder in einer Einrichtung der Kurzzeitpflege. Muss ich etwas beachten, bevor ich nach Ende meiner Absonderung wieder zur Arbeit gehe? 

      Wenn Sie sich absondern mussten, weil sie positiv getestet, Hausstandsangehörige bzw. Hausstandsangehöriger oder enge Kontaktperson sind, können Sie nach Beendigung Ihrer Absonderung die Einrichtung erst wieder betreten, wenn Sie mittels PCR-Test oder eines durch geschultes Personal vorgenommenen PoC-Antigentest negativ getestet wurden. Die dem PCR-Test zugrundeliegende Abstrichnahme darf ab dem ersten symptomfreien Tag, frühesten jedoch am elften Tag der Absonderung vorgenommen werden. Die dem durch geschultes Personal vorgenommenen PoC-Antigentest zugrundeliegende Abstrichnahme darf ab dem ersten symptomfreien Tag, frühestens jedoch am 14. Tag der Absonderung vorgenommen werden.

       Darf das Gesundheitsamt von der Verordnung abweichende Maßnahmen erlassen? 

      Ja. Das zuständige Gesundheitsamt kann von der Verordnung abweichende oder weitergehende Maßnahmen erlassen.

       Wie weise ich meiner Arbeitgeberin oder meinem Arbeitgeber nach, dass ich in die Absonderung muss? 

      Alle Personen, die sich absondern müssen, erhalten vom zuständigen Gesundheitsamt eine Bescheinigung, aus der die Pflicht zur Absonderung und die tatsächliche Absonderungsdauer hervorgehen. Je nach aktueller Infektionslage kann die Zustellung der Bescheinigung mehrere Tage dauern.

       Ab wann habe ich einen Entschädigungsanspruch für meinen Verdienstausfall? 

      Sie haben in der Regel einen Entschädigungsanspruch ab dem Tag, an dem Sie sich in Absonderung begeben mussten.

       Bin ich während der Absonderung krankgeschrieben? 

      Eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erfolgt abhängig davon, ob und inwieweit Sie Symptome haben.

       Bekomme ich eine Strafe, wenn ich die Absonderung verlasse? 

      Ja, das vorsätzliche oder fahrlässige Verlassen des Absonderungsortes ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld von bis zu 25.000,00 € geahndet werden.

       

       Wer kontrolliert die Absonderung? 

      Die Absonderung wird stichprobenartig durch die zuständigen Ordnungsämter kontrolliert.

       An wem kann ich mich bei Fragen und Unsicherheiten zur Absonderung wenden? 

      Wenn Sie Fragen haben oder sich unsicher sind, können Sie sich an das für Sie zuständige Gesundheitsamt wenden.

       Wie finde ich das für mich zuständige Gesundheitsamt? 

      Das für Sie zuständige Gesundheitsamt können Sie hier ermitteln: https://tools.rki.de/PLZTool/?q=.